Die Brennnessel - eine Heilpflanze

April 20th, 2008 von admin

Die häufig als lästiges Unkraut verunglimpfte Pflanze hat als Heilpflanze eine lange Geschichte: Das erste dichterische Loblied wird der Brennnessel durch den römischen Dichter Catull (57 nach Christi) zuteil, der diese Pflanze lobpreiste, nachdem sie seinen Schnupfen und Husten heilte. Und Dioskurides, ein griechischer Arzt des 1. Jahrhunderts nach Christi, behandelte mit der Brennnessel bereits die gleichen Krankheiten, bei denen sie noch heute Anwendung findet.

Sie ist ein wichtiges Heilmittel zur Behandlung von Erkrankungen und Entzündungen der Harnwege, bei Nierenentzündung, Wassersucht, Nieren- und Harngrießbildung, ja selbst Nierensteine konnten schon erfolgreich mit der Nessel behandelt werden. Die stuhlgangfördernde Wirkung dieser Pflanze bringt Schlacken zum Abgang, der Stoffwechsel wird angeregt, Blutarmut positiv beeinflusst und schließlich stärkt die Nessel die Widerstandskraft gegen Anfälligkeiten, wie die Neigung zu Erkältungen oder zu rheumatischen und gichtischen Erkrankungen. Die blutstillende Wirkung der Brennnessel vermag die Behandlung von Blutbrechen, Bluthusten und Blutharnen aber auch eine zu starke Monatsperiode günstig zu unterstützen.

Der frische Presssaft oder Salat aus jungen Blättern ist eine wirkungsvolle Frühjahrskur, die uns hilft, die alljährliche Niedergeschlagenheit und Übermüdung zu überwinden. Jüngste Untersuchungen der Pflanze haben ergeben, dass die Brennnesselextrakte den Blutzuckergehalt senken.

Die Volksmedizin verwendet noch heute den Absud der klein geschnittenen Wurzel, vermischt mit einem Weinessig als Haarwuchsmittel gegen frühzeitigen Haarausfall und gegen Schuppenbildung. Gegen Magenbeschwerden und Sodbrennen verwendet die Volksmedizin den Brennnesselschnaps. Die Brennnessel blüht von Juli bis August und wird - blühend oder nicht, von Mai bis Ende Juli gesammelt.

Wichtig:
Bei Wasseransammlungen (Ödemen) infolge einer eingeschränkten Herz- und Nierentätigkeit sollte die Brennnessel nicht angewandt werden. Es sind nur die jungen Pflanzen zu verwenden, da es sonst zu Magenreizungen kommen kann.

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Artikel auf: gesundheit-aktuell.de 

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Bockshorn für die Haarwurzeln

April 9th, 2008 von admin

Haarausfall - dagegen ist kein Kraut gewachsen, denken die meisten
und nehmen ihr Schicksal hin. Ein Irrtum, wie Dr. Jürgen Reimann,
Apotheker, Experte für Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel sowie
Lehrbeauftragter an den Universitäten München und Regensburg,
feststellt. Das Kraut, das wirkt, heißt Bockshornklee, genauer: die
Samen des Bockshornklees. Frauen, die unter schwindendem Haupthaar
besonders leiden, müssen also den Verlust von vollem, schönem Haar nicht
widerstandslos hinnehmen.

Konkret wurden von BioTeSys Bockshorn + Mikronährstoff Kapseln im Zuge
einer wissenschaftlichen Studie untersucht. Diese Tests brachten ein
eindeutig positives Ergebnis. Reimann: "Die Untersuchung des
BioTeSys-Instituts, das übrigens eine hohe Reputation genießt, belegt
die Wirkung einwandfrei. Es wurde eine placebokontrollierte
Doppelblind-Studie durchgeführt, die alle Kriterien einer
wissenschaftlichen Studie erfüllt. Die Wirkung der Kapseln bei
Haarausfall ist klar und eindeutig belegt." Die Studie zeigt, dass das
Präparat (Infos unter www.arcon-international.de) auch dann hilft, wenn
man “nur” etwas gegen dünnes, geschädigtes Haar unternehmen möchte. Die
positive Wirkung auf Haarwachstum, Haardichte und Frisierbarkeit wurde
in dieser Studie ebenfalls belegt. “Bei vermehrtem Haarausfall ist
Bockshorn meiner Meinung nach das Mittel der Wahl”, bekräftigt Dr.
Reimann. Voraussetzung sei allerdings, dass die Ursachen dafür keine
ernsthaften Erkrankungen seien. Welche der zahlreichen Vitalstoffe des
Bockshornsamens konkret für den positiven Einfluss auf das Haarwachstum
und die Haarqualität verantwortlich sind, konnte, wie bei den meisten
pflanzlichen Mitteln, in der Studie nicht geklärt werden.

Infokasten:
Frauen leiden stärker unter Haarausfall
Eine Emnid-Umfrage im Auftrag von Arcon International ergab, dass es 76
Prozent der Frauen sehr wichtig ist, volles Haar ohne erkennbare Lücken
zu haben. Im Alter zwischen 30 und 39 Jahren sind es sogar 83 Prozent,
für die Wohlbefinden und Haarpracht zusammenhängen. Die Befragung zeigte
auch, dass Wirkstoffe auf natürlicher Basis als Hilfe bei Haarausfall
ganz vorne liegen (56 Prozent der Interviewten). Nur 16 Prozent der
befragten Männer und Frauen würden sich für ein
verschreibungspflichtiges Medikament entscheiden.

Fotos werden über den mecom-Bildkanal “ddp-direkt” verbreitet.
http://pressebilder.de/ddp-direkt/bilder/d26173s.jpg

Bildunterschrift: Die Samen des Bockshornklees wirken gegen Haarausfall
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Artikel auf ddp-direkt.de
- das wurde jetzt wissenschaftlich bestätigt.

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