Mit einer anderen Ernährungsweise Vitamin- und Mineralstoffmangel verhindern

August 30th, 2008 von admin

Praktisch alle Menschen in Deutschland leiden unter einem mehr oder weniger ausgeprägten Vitamin- und Mineralstoffmangel, zeigt der Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), stellt Sven-David Müller-Nothmann vom Zentrum für Ernährungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK) in Köln bedauernd fest. Ernährungsexperten und Mediziner haben jetzt die Aufgabe, die Bevölkerung zur gesünderen Ernährungsweise anzuleiten, und auch die Politik und das Bildungswesen müssen die Fehlernährungsproblematik in Deutschland verstärkt aufgreifen und das Bewusstsein der Menschen fördern. Es ist erschreckend, dass laut Ernährungsbericht fast jeder in Deutschland von einem oder mehreren Vitaminen und Mineralstoffen zu wenig aufnimmt. Besonders häufig unzureichend ist die Zufuhr an

  • Folsäure
  • Biotin
  • Pantothensäure
  • Vitamin D
  • Kalzium
  • Jod
  • Fluorid
  • Zink

Häufige Anzeichen für eine Unterversorgung mit diesen Mikronährstoffen sind nach Aussagen von Sven-David Müller-Nothmann brüchige Fingernägel, Osteoporose, Zahnkaries, Kropf, Abwehrschwäche, Zeugungs- und Empfängnisprobleme, Fehlgeburten, Haarausfall, Müdigkeit, Erschöpfungszustände sowie hormonelle und metabolische Störungen. Aber wer leidet in Deutschland nicht unter diesen Problemen, hinterfragt der Autor des Buches „Vitamin-Ampel“ Müller-Nothmann, und trotzdem denkt kaum jemand darüber nach, was er wann und in welcher Menge isst. Scheinbar fehlt das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer gesundheitsförderlichen Ernährungsweise. Außerdem nehmen gerade mal 30 Prozent der Bevölkerung täglich Nahrungsergänzungsmittel ein. Dabei steht Vitamin C immer noch an der ersten Stelle, obwohl hierzulande praktisch niemand an einem Mangel daran leidet und Studien nicht einwandfrei nachweisen können, dass eine hohe Vitamin C-Dosis tatsächlich Fehlgeburten, Haarausfall, Müdigkeit, Erschöpfungszuständeverhindern kann. Eine optimale Vitamin- und Mineralstoffversorgung ist nur zu gewährleisten, wenn gesunde Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel gleichermaßen an Bedeutung gewinnen. Leider geistert immer noch die Vorstellung durch die Bevölkerung, dass Gemüse und Obst heute weniger Mikronährstoffe enthalten als vor hundert Jahren. Das ist natürlich nicht so, im Gegenteil, betont Sven-David Müller-Nothmann, der sich bei seiner Aussage auf eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien beruft.

Warum heute Ernährungsfachleute immer noch behaupten, dass es möglich ist, den Vitamin- und Mineralstoffbedarf allein durch eine gesundheitsförderliche Kost zu decken, kann ich nicht nachvollziehen, betont Müller-Nothmann, der darauf verweist, dass die Menschen so einfach nicht essen. Gerade mal zwei Prozent der Bevölkerung nehmen ausreichend Gemüse und Obst auf. Aber auf Präparate allein zu setzen, empfiehlt Sven-David Müller-Nothmann nicht, denn diese Produkte heißen ja Nahrungsergänzungs- und nicht Nahrungsersatzmittel. Eine Mär ist übrigens auch, dass solche Produkte zu Überdosierungen führen. In Wirklichkeit sind Nahrungsergänzungsmittel so dosiert, dass sie bei ordnungsgemäßer Einnahme niemals zu Schäden führen können. Andere Aussagen sind schlicht und ergreifend falsch und unwissenschaftlich, mokiert sich Müller-Nothmann über anders lautende Aussagen von so genannten Verbraucherschützern. Dramatisch ist, dass die Menschen in Deutschland zu wenig Kalzium und Vitamin D aufnehmen. Damit ist Osteoporose praktisch vorprogrammiert, betont Sven-David Müller-Nothmann.

Für die meisten Vitamine und Mineralstoffe bestehen im Organismus keine Speichermöglichkeiten, so dass täglich eine ausreichende Zufuhr notwendig ist. Andernfalls drohen rasch Mangelerscheinungen. Nur wer sich täglich gesundheitsbewusst und ausgewogen ernährt, kann mit einer optimalen Versorgung rechnen. Die kurzzeitige Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln ist unsinnig, da der Körper die enthaltenen Substanzen in der Regel nicht speichern kann. Daher sollten Gesundheitsbewusste solche Produkte möglichst lebensbegleitend einnehmen. Eine Vitaminkur hingegen ist kaum effektiv, stellt Müller-Nothmann klar. Eine unzureichende Zinkversorgung führt zu Abwehrschwäche und kann sich bei Diabetikern auch in einer schlechten Blutzuckereinstellung ausdrücken. Praktisch alle Menschen in Deutschland gehören zu einer oder sogar mehreren Risikogruppen für eine Mikronährstoffunterversorgung. Und trotzdem verhalten sich viele Ernährungsorganisationen so, als sei bei Vitaminen und Mineralstoffen alles in Butter, stellt Sven-David Müller-Nothmann kritisch heraus. Nahrungsergänzungsmittel sowie andere Angebotsformen von Vitamin- und Mineralstoffprodukten sollten aber durch Studien nachweisen können, dass der Körper sie überhaupt aufnehmen kann. Die Bioverfügbarkeit spielt eine besondere Rolle, und daher sind zeitverzögerte Präparate, die der Verbraucher am Zusatz „Depot“ erkennt, grundsätzlich vorzuziehen. Eine chronologische Steuerung der Vitamin- und Mineralstoff-Freisetzung ist wirklich sinnvoll. Mit so genannten Depotpräparaten erhält der Organismus einfach eine bessere Versorgung, betont Müller-Nothmann.

Viele Menschen sind vor den Regalen in Drogerien und Apotheken einfach überfordert und wissen nicht, welches Produkt sie bevorzugen sollen. Grundsätzlich empfehlenswert sind Multipräparate, die von allen lebenswichtigen Vitaminen und Mineralstoffen eine relativ niedrige Dosis enthalten. Damit macht niemand etwas falsch, aber die Gesundheit gewinnt, macht Sven-David Müller-Nothmann deutlich. Die Mediziner in Deutschland unterschätzen leider noch immer die therapeutischen Möglichkeiten, die Mikronährstoffe haben. Eine hochdosierte Magnesiumzufuhr kann beispielsweise vielen Migränepatienten Schmerzbefreiung bringen, klärt Müller-Nothmann auf. Außerdem entlarvt Sven-David Müller-Nothmann noch eine der Lieblingsgeschichten von Ernährungswissenschaftlern, die behaupten, dass viele Menschen Vitamine und Mineralstoffe als Alibi für eine ungesunde Ernährungsweise einnehmen. Eine von Gottfried Ulbricht vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIFE) publizierte Studie beweist genau das Gegenteil. Menschen, die sich gesundheitsförderlich ernähren, haben eine Affinität zu Nahrungsergänzungsmitteln, während Menschen, die sich ungesund ernähren, auch solche Produkte nicht einnehmen. Besonders gut sind die Bioverfügbarkeit und damit auch die Effektivität bei Konzentraten, die wie Tomatenmark oder Fruchtpasten aus Lebensmitteln stammen. Ich kann Menschen, die an unspezifischen Beschwerden, die auf eine Unterversorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen hinweisen, leiden, nur empfehlen, den Speiseplan umzustellen und zusätzlich regelmäßig Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. Wie wahrscheinlich alle anderen Ernährungsexperten auch ergänze ich täglich meine Mikronährstoffzufuhr durch Präparate, teilt Sven-David Müller-Nothmann mit. Wieso Ernährungswissenschaftler und Ernährungsverbände wider besseres Wissen immer noch davor warnen, kann ich nicht nachvollziehen, so Müller-Nothmann abschließend.

———————————————————————————-

Artikel auf: kostenlosepr

Geschrieben in Alternative Methoden, Nahrungsergänzungsmittel, Allgemein | Keine Kommentare »

Stress führt zu Haarausfall

Juli 22nd, 2008 von admin

Zwei neue Studien haben ergeben, dass Menschen die viel unter Hektik und Anspannung leiden, häufig auch schneller ihre Haare lassen müssen. Bei der ersten Studie fand man heraus, dass Stresshormone die Wachstumsphase der Haarwurzel erheblich verkürzt. Dies beschleunigt den Haarausfall. Zuvor hatte man in einem Versuch mit Mäusen nachgewiesen, dass Stress auf die Haarwurzel gehen kann. Zwar ist der Beweis noch nicht eindeutig, dennoch ist es denkbar, dass man mit etwas mehr Entspannung auch seinem Haarschopf etwas Gutes tut.

—————————

Artikel auf: gesundheit-aktuell.de

Geschrieben in Allgemein | Keine Kommentare »

Haarausfall durch falsche Ernährung

Juni 24th, 2008 von admin

Französische Wissenschaftler sind einer möglichen Ursache für Haarausfall bei Frauen auf die Spur gekommen, die bislang noch nicht in Betracht gezogen wurde. Dabei spielt der sogenannte Ferritinwert im Blut eine Rolle.

Der Grund für starken Haarausfall bei Frauen könnten in einem zu niedrigen Eisengehalt im Blut liegen. Wie französische Forscher jetzt in einer Studie, an der rund 5 000 Frauen im Alter von 35 bis 60 Jahren teilgenommen haben, feststellen konnten, liegt der sogenannte Ferritinwert bei fast jeder vierten Frau mit starkem Haarausfall unter 15 Mikrogramm pro Liter Blut. Normal ist abhängig von verschiedenen Faktoren ein Wert von durchschnittlich über 40 Mikrogramm pro Liter.

Die Ursachen für einen Eisenmangel können starke Menstruationsblutungen, vegetarische Kost, Magen-Darm-Erkrankungen, Sport, Schwangerschaft oder Stillzeit sein. Behoben werden kann der Mangel am einfachsten über die Ernährung, Lieferanten sind zum Beispiel Rind- und Schweinefleisch, Vollkornbrot, Hülsenfrüchte, Sonnenblumenkerne und Cashewnüsse sowie Thymian und Minze.

Allerdings könnte sowohl bei Frauen als auch bei Männern Stress zu verstärktem Verlust der Haare führen. Deutsche Wissenschaftler vermuten, dass die durch Hektik und Anspannung freigesetzten Stresshormone die Wachstumsphase der Haarwurzel deutlich verkürzen. Ein wissenschaftlicher Beweis für die Behauptung steht allerdings noch aus

——————————-

Artikel auf: ksta.de 

Geschrieben in Ernährung, Allgemein | Keine Kommentare »

Haarausfall? Kontrolle des Eisens ist ratsam

Juni 21st, 2008 von admin

CLICHY (ars) Bei Frauen, die Haarausfall haben, kann es sich lohnen, den Eisenspiegel zu bestimmen. Denn ein niedriger Ferritingehalt im Serum ist ein Risikofaktor für den Haarverlust, wie französische Forscher entdeckt haben.

So lag bei knapp 60 Prozent der Studienteilnehmerinnen, die einen starken Haarausfall angaben, der Eisenspiegel unter 40 μg/l. Dagegen haben in der Allgemeinbevölkerung nur knapp 50 Prozent der Frauen einen derart niedrigen Wert. Bei fast jeder vierten Frau mit starkem Haarausfall betrug der Serum-Ferritinwert weniger als 15 μg/l.

Herausgefunden haben das Dr. Claire Deloche aus Clichy in einer Studie, an der gut 5000 Frauen zwischen 35 und 60 Jahren beteiligt waren.

Haarfollikelzellen haben einen aktiven Stoffwechsel

Den Zusammenhang zwischen Eisen und Haarwachstum erklären die Wissenschaftler so: Haarfollikelzellen, die zu den teilungsaktivsten Zellen des menschlichen Körpers gehören, haben einen hohen Stoffwechselumsatz und sind daher auf eine gute Versorgung mit Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen angewiesen. Speziell beim Eisen ist eine kontinuierliche Zufuhr erforderlich, weil der Körper keine Depots bildet. Wird zu wenig aufgenommen, erhöht sich das Risiko für Haarausfall - schon bevor Zeichen einer Anämie auftreten.

Fleisch, Vollkornbrot oder Minze liefern viel Eisen

Ursachen für einen Eisenmangel können verstärkte Menstruationsblutungen, vegetarische Kost, Magen-Darm-Erkrankungen, Hobby- oder Leistungssport, Schwangerschaft oder Stillzeit sein. Besonders Frauen mit diesen Voraussetzungen raten die Wissenschaftler daher, Eisenlieferanten in ihrer Ernährung zu berücksichtigen: zum Beispiel Rind- und Schweinefleisch, Vollkornbrot, Hülsenfrüchte, Thymian, Minze, Cashew- oder Sonnenblumenkerne.

—————————————————-

Artikel auf Ärztezeitung.de

Geschrieben in Nahrungsergänzungsmittel, Allgemein | Keine Kommentare »

Die Naturheilkunde versteht Haarausfall als Signal des Körpers

Juni 18th, 2008 von admin

Schulmedizin teilt Haarausfall in Gruppen ein

Die Schulmedizin unterscheidet drei Formen des Haarausfalls. Am bekanntesten ist sicherlich die Glatzenbildung; daneben existiert kreisrunder Haarausfall sowie diffuser Haarausfall. Als Ursache werden hormonelle Störungen oder ein erblich bedingter Haarausfall diagnostiziert. Der Behandlungsansatz besteht in der Verschreibung von Mitteln, welche Alkohol, Hormone oder Cortison als jeweils wichtigsten Inhaltsstoff aufweisen. Der Behandlungserfolg lässt jedoch in den meisten Fällen zu wünschen übrig.

Naturheilkunde vertritt bezüglich der Therapie bei Haarausfall einen grundsätzlich anderen Ansatz. Sie versteht Haarausfall, sowohl bei Frauen als auch bei Männern, als ein Signal des Körpers, mit dessen Hilfe eine gesundheitliche Störung übermittelt wird. Haarausfall ist demnach nicht die eigentliche Krankheit, sondern das Symptom für eine Störung, die sowohl den körperlichen als auch den psychischen Bereich betreffen kann. Die Intensität des Haarausfalls gibt einen Anhaltspunkt für die Stärke und Bedeutung der gesundheitlichen Beeinträchtigung.

Die Aufgabe des Therapeuten besteht darin, diese Störung zu ermitteln, da deren Heilung den Haarausfall zuverlässig beenden wird.

Die Naturheilkunde versteht Haarausfall, sowohl bei Frauen als auch bei Männern, als ein Signal des Körpers!

———————————————–

Artikel auf: 77.am

Geschrieben in Alternative Methoden, Krankheiten, Allgemein | Keine Kommentare »

« Vorherige Einträge